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Der Malteser ist eine der ältesten Hunderassen der Welt

In der Antike hielt man sich nicht nur hünenhafte Wachhunde und unerschrockene Jagdgefährten, sondern auch Tiere, die heute eher zu den Schoß- und Gesellschaftshunden gezählt würden. Den Malteser etwa, der als eine der ältesten Hunderassen der Welt gilt und dessen Vorfahren bereits auf ägyptischen Grabzeichnungen dargestellt wurden und auch im alten Rom bekannt und beliebt waren. Angeblich sollen die Tiere mit den römischen Legionen dann bald auch nach Britannien gelangt sein. Wie dem auch sei: Heute ist der Malteser eine von der Fédération Cynologique Internationale, kurz FCI, anerkannte Hunderasse, deren Welpen bei Freunden von Klein- und Schoßhunden sehr begehrt sind:

Für wen könnte ein Malteser interessant sein?

Dabei ist der Malteser, trotz seines geringen Platzbedarfs, jedoch ein durchaus anspruchsvoller Begleiter und sollte niemals unüberlegt gekauft oder bei „Hunde in Not“ adoptiert werden. Denn das lange seidige Fell braucht (s) eine intensive Pflege. Wer die nicht aufbringen kann oder will, sollte sich lieber keinen Malteser zulegen oder schenken lassen! Denn der kennt zwar keinen Haarwechsel, muss jedoch aufgrund seiner Fellpracht täglich gebürstet und gekämmt werden. Zudem trägt ein Malteser, aufgrund seines bodenlangen Haarkleides, viel Schmutz in die Wohnung, so dass täglich feucht durchgewischt und / oder gesaugt werden muss. Nicht zuletzt gelten Malteser als kälteempfindlich und vertragen eine nass-kalte Witterung schlecht. Daher muss der Hund nach Spaziergängen im Winter oder bei Regen trockengerubbelt oder gar geföhnt werden … ein Beleg dafür, dass auch kleine Hunde große Ansprüche haben können.

Das Wesen des Maltesers

Dafür sind Malteser ausgesprochen liebenswürdig und treu. Zudem gar keine so schlechten Wächter, da Fremde durch Bellen angezeigt werden. Tatsächlich kann diese Wachsamkeit des Malters, der jedes verdächtige Geräusch meldet, in größeren Wohnanlagen sogar unangenehm werden. Ansonsten jedoch sind die Tiere intelligent und lernwillig. Dabei stets ein wenig würdevoll und zurückhaltend, gerade so, als ob sich der Malteser seiner Schönheit und seines Aussehens bewusst wäre:

Wie sollte ein Malteser aussehen?

Apropos, Aussehen: Das lange Kopfhaar des Maltesers führt gelegentlich zu Reizungen der Augen, und auch die hängenden Ohren, die nur unzureichend „durchlüftet“ werden, müssen sorgfältig gepflegt werden. Ansonsten gilt ein Malteser als robuster Zeitgenosse, braucht aber ausreichend Bewegung und darf nicht zu dick werden. Akzeptabel ist ein Gewicht von 3 bis 4 Kilogramm, wobei Rüden bis zu 25 Zentimeter hoch werden; die Hündinnen bleiben dagegen etwas kleiner. Die Farbe des Maltesers ist bevorzugt rein-weiß, wobei freilich eine leichte Elfenbeintönung des Fells als „okay“ gilt.

Was man bei dem Kauf eines Maltersers beachten sollte

Vor dem Kauf eines Maltesers oder anderen Hundewelpens möchten wir von Quoka dich noch einmal auf die Notwendigkeit einer speziellen Hundehaftpflichtversicherung hinweisen. Denn im Gegensatz zu Katzen sind Schäden, die ein Hund anrichtet, mitnichten durch die private Haftpflicht-Police des Halters gedeckt. Der haftet daher für potentielle Schäden mit seiner gesamten persönlichen Habe. Denn wie leicht könnte ein Radfahrer über Deinen „Fiffi“ zu Fall kommen!? Auch dann, wenn dein Hund über die Straße läuft und einen Verkehrsunfall auslöst, können sich die Summen rasch zu Zehntausenden Euro aufsummieren. Auch ohne Personenschäden, zum Beispiel dann, wenn eine Luxuskarosse oder ein Sondereinsatzfahrzeug wie ein Krankenwagen in den Unfall involviert war. In einigen Bundesländern und Gemeinden ist eine Hunde(halter)-Haftpflicht-Versicherung daher Pflicht! Dabei solltest du darauf achten, dass die Deckungssumme hoch genug ist. Und das Kleingedruckte im Blick haben. So wird es auf jeden Fall Sinn machen, wenn das Ausführen des Hundes durch so genannte Drittpersonen seitens des Versicherers erlaubt ist. Denn womöglich soll dein Malteser ja auch mal von Freunden und Bekannten ausgeführt werden. Zudem sollte die Police keine Einwände gegen einen Freilauf des Tieres haben. Denn das will in Wald und Flur und dort, wo es erlaubt ist, ja auch mal ohne Leine toben. So, gut versichert und mit dem nötigen Fachwissen, kann der Kauf eines Maltesers dann richtig Freude machen. Und das für lange Jahre, da die Tiere, wie viele Kleinhunde , gut und gerne 14 Jahre alt werden!
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